Mittwoch, 9. Mai 2012

Eulen

Inspiriert vom Glaszwerg habe ich auch ein paar Eulen ausgebrütet.

 Sie sind zwar noch nicht perfekt, und zwei kleine haben das Schlüpfen leider nicht überlebt. Vermutlich wird die Eulenschar aber noch größer werden, denn es macht unheimlich viel Spass, auch wenn ich die feinen Pünktchen nicht immer zielgenau platziere. 

Sonntag, 6. Mai 2012

Lavendelseife

Lavendel liebt man, oder nicht. Ich liebe ihn, seit ich in meiner Jugend als au-pair in der Provence war. Da entkam man dem Lavendel nicht: die Felder, der Duft der in der Luft hing, Tischdecken, Taschen, Vorhänge mit Lavendelmotiven - da habe ich mich mit ihm angefreundet, und es wurde eine Liebe fürs Leben.

 Ohne Lavendelseife geht es also nicht. Auch wenn noch kein Seifenmangel besteht, also man leicht auf eine andere zurückgreifen könnte.
 dieses Mal habe ich Sanne´s Lila verwendet und ich bin begeistert. So ein schönes Lavendelviolett  hatte ich noch nie.
                                 
 ein klein wenig hat die Seife beim Schneiden gebröselt, vielleicht lasse ich das nächste Mal das Tio weg. Hab dieses Mal ohnehin ganz wenig genommen, um das Weiß auch wirklich hinzubekommen, aber ich glaube, es geht auch ganz ohne.
Ich freue mich jetzt schon auf unser Rendez-vous unter der Dusche.

Freitag, 4. Mai 2012

Perlenkurs Teil 1

Bin zwar schon seit ein paar Tagen wieder zu Hause, hatte jedoch noch keine Zeit, vom Perlenkurs zu berichten.
Ich war im Burgenland und habe bei Melanie Mörtel einen Zweitageskurs gemacht. Ihre Perlen sind ja wirklich der Hammer, die feinen Stringerarbeiten grandios. Genau das wollte ich lernen, aber was bei ihr so leicht und einfach aussieht, trieb mir die Schweißperlen auf die Stirn. Der dünne und gerade Sputnik sieht bei mir aus wie eine fette Qualle. Rein theoretisch kann ich´s jetzt ja, aber die Praxis - da fehlt´s noch himmelweit.

 Dann haben wir noch eine Fairybead gemacht, Melanies Markenzeichen sozusagen. Die erste Perle, für meine Verhältnisse eine richtige Monsterperle mit ca 4 cm länge, riss kurz vor dem Quetschen vom Trennmittel. Also konnte ich sie nur mehr so, wie sie war in den Ofen schmeißen
 die zweite, die ich dann noch in kürzester Zeit zusammengewurstelt habe, wäre richtig nett geworden.
 ja, wäre, wenn nicht etwas passiert wäre, was mir beim Zweigasbrenner noch nie passiert ist - sie ist am Dorn angepickt - ich hätte mich am liebsten sonstwohin gebissen. Jetzt habe ich zwei Möglichkeiten: dran lassen, oder zerstören. Kein Wunder, dass die kleine Elfe (sieht zwar eher nach Hexe aus) so verstört guckt.
Vom zweiten Kurs (ja, ja, einer ist nicht genug) bei Adi Birkefeld berichte ich nächste Woche, sobald der Postmann meine Perlen gebracht hat

Freitag, 20. April 2012

Fritzei´s Potscheisoaf

Welch seltsamer Name für eine Seife, werdet Ihr Euch fragen.

Hier die Erklärung:
Fritzei ist mein Schwiegervater. Er ist klein, braungebrannt, hat lange weiße Haare, ist immer gut drauf und ständig in Bewegung. Das "ei" an Ende des Namens ist bei uns die Verkleinerungsform, so wie "chen" oder "lein". Fritzei wurde vor kurzem 87 Jahre alt. Im Winter geht er Schilaufen, im Sommer läuft er im Wald herum, oder geht auf den Berg.
Und er hat Pflegeziegen. Eigene Ziegen will er nicht, er will nicht "angehängt" sein, unabhängig bleiben.
Die Pflegeziegen hat er ca. dreiviertel des Jahres, nur im Sommer sind sie auf der Alm beim Besitzer. Erklär mir da mal jemand den Unterschied zu eigenen Ziegen, mir ist das zu hoch ....
Die Ziegen nennt er liebevoll "meine Potschei" - daher der Name.
So, das ist sie nun:



Nicht ganz so geworden, wie geplant, aber wann wird das schon. Im Großen und Ganzen bin ich aber recht zufrieden mit ihr.


mit frischer Ziegenmilch, Mandelöl, Sheabutter wird sie wohl ein Pflegeseifchen.
Die Farbspur mit Kohlepulver sollte eigentlich schwarz werden, wurde aber nicht, dann habe ich noch ein wenig dunkelgrün dazugegeben.
Beduftet mit green Tea, ein toller Duft, dickt nicht an, werde ich mir vormerken für künftige Marmorierversuche. Die ersten Tage hat sie ziemlich gestunken (Ziege?) jetzt kommt aber schön langsam der Duft von green Tea durch.
Nun ein paar  Fotos von den Rohstoffspendern


 Mama mit Sohn
 Das kleine Böcklein hielt einfach nicht still
 Das Biest - sie stoßt immer mit den Hörnern.
 Meine "Ziegenmelker" bei der Arbeit. Der 10 l Eimer, den sie untergestellt hatten, wurde nicht ganz voll.
( Leider hab ich vergessen, den Eimer mit Inhalt zu fotografieren,es war grade mal ein gutes Viertelliterchen:) reichte eben mal für mein Seifchen
Ein Wunder,dass das Foto was geworden ist, ich habe mich gekringelt vor Lachen, als ich den Beiden zusah.

Falls ich noch mehr "Milchspenden" bekomme, gibt´s noch mehr.
So, nun gönne ich mir ein paar Tage Auszeit. Macht´s es guat (wie man bei uns sagt) und habt ein schönes Wochenende.

Mittwoch, 18. April 2012

mal wieder gerakult


Raku brennen macht einfach Spaß, und jedesmal ist es eine Überraschung.
Auch wenn man glaubt, man weis, welche Farbe rauskommt, ich bin jedesmal auf Neue erstaunt, welche Variationen möglich sind.   

Bei allen Teilchen habe ich nur zwei verschiedene Farben verwendet, und beides waren türkistöne


von grün, über blau bis kupfer und beige ist alles dabei. Jetzt warten sie nur noch auf die Endverarbeitung

Dienstag, 17. April 2012

Das Ende

meines Glashauses.
Es war einfach nicht mehr zu machen.


Ich werde wohl dieses Jahr ohne Glashaus auskommen müssen. Was mir gefällt ist zu teuer, preislich akzeptables gefällt mir nicht (zu klein, zu wackelig, zu....)
In der gleichen Größe gibt es keines mehr, also müsste auch das Fundament neu gemacht werden - und da hustet Männe mir zur Zeit was.
Aber kommt Zeit - kommt Glashaus
also, macht´s es guat - und genießt euer Glashaus, sofern ihr eines habt. (es ist oft schneller weg, als einem lieb ist)

Freitag, 13. April 2012

Fisch am Freitag

Fisch mag ich nur, solange er im Wasser schwimmt. Hier mache ich eine kleine Ausnahme: