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Donnerstag, 5. Dezember 2013

Ein Lichtlein brennt


Seit Jahren haben wie keinen Adventkranz mehr, aber ich habe jede Menge Kerzen rumstehen, die ich der Reihe nach abfackle;) Natürlich sind auch diese selbst gemacht. Meine ganze Familie sammelt Kerzenreste, die ich dann wieder einschmelze und in Formen gieße.

 eine Freundin hat mich auch mit jeder Menge echtem Bienenwachs beglückt, ihr Schwiegervater ist Imker.
Die beiden gelben ganz vorne sind aus Bienenwachs, sie duften köstlich....
Ich liebe es einfach, am Abend bei Kerzenschein am Kachelofen zu sitzen und ein (oder zwei;) Becher Glühwein zu genießen und es gemütlich RUMSEN zu lassen.



Dienstag, 19. November 2013

Ringelblumenlikör

Nun ja, besonders kreativ ist er wohl nicht, mein Ringelblumenlikör. Trotzdem stelle ich ihn heute am Creadienstag und bei Meertje vor

 Angesetzt schon vor längerer Zeit, aber erst jetzt abgefüllt. Die Ringelblumen aus dem eigenen Garten habe ich mit Wasser und Zitrone aufgekocht, Zucker dazugegeben, mit Schnaps aufgefüllt und dann ca  2 Monate rasten lassen. Schmeckt vorzüglich, habe natürlich schon ausgiebig getestet;)

 vorher habe ich aber noch die restlichen Liköre abgefüllt, sicher ist sicher

Freitag, 21. Juni 2013

Schomigu


oder einfach Schogu - mein neues Lieblingsgetränk an diesen heißen Tagen.
Das Orginal  heißt Hugo, ein In-Mixgetränk mit Hollunderblütensirup. Ich habe das Rezept etwas abgewandelt und Schokominzsirup verwendet. lecker, lecker, kann ich Euch sagen.


 Das Rezept für den Sirup:
1 kg Zucker
3/4 l Wasser
6 dag Zitronensäure
6 Stängel Schokominze
1/2 Tl Kakaobohnen (kann man sicher weglassen, habe aber noch jede Menge aus unserem Indienurlaub)

Zucker mit Wasser aufkochen, abkühlen lassen, Rest dazugeben und ca 2 Tage stehen lassen, abseihen, in saubere Flaschen füllen. Die Menge ergibt ca 1 1/4 l. Mein Sirup schmeckt sehr intensiv, wer es nicht so arg mag, nimmt einfach weniger Minze.
 Durch den geriebenen Rohkakao, der das Schokoaroma verstärkt, wurde der Sirup zart braunrosé.
(zum Vergleich eine Flasche Hollundersirup daneben)
Bei diesen heißen Temperaturen schmeckt der Sirup ausgezeichnet mit Wasser verdünnt, oder nach Feierabend mit Prosecco oder Weißwein und Mineral. ....und außerdem: Minze wirkt kühlend auf den Körper - noch ein Grund feste Schomigu zu süffeln;) ....na, dann prost und schönes Wochenende

Freitag, 28. September 2012

sauer macht lustig

Es ist wieder Essigzeit, nein, eigentlich habe ich schon vor zwei Monaten begonnen. Aber erst jetzt habe ich den "richtigen" Essig angesetzt. Hier seht Ihr nun meine hochtechnische, total ausgeklügelte Gäranlage:




Wenn die Winkehand schlapp macht, ist der Apfelsaft vergoren und Schritt 2 beginnt. (Ich lasse alles durch ein Sieb laufen und schmeiße die Essigmutter in den Most)
Das ist mein Johannisbeeressig-Experiment. Die ausgelutschten, ähem entsafteten Johannisbeeren habe ich heuer mit Wasser noch mal aufgekocht, mit etwas Zucker versetzt (ohne Zucker keine Gärung!) und nach alter Methode in das Winkeglas gegeben. Hier seht Ihr ihn schon mit einer dicken Schicht Essigmutter, kurz vor dem Abfüllen.


da habe ich ihn schon abgefüllt. Geile Farbe, und relativ sauer geworden
in dem Glas schwimmt  der Himbeeressig rum. Neee, ich schmeiße nicht einfach die Himbeeren in den fertigen Essig, ich mache Essig aus den Himbeeren!
das ist der Fliederblütenessig. Es schmeckt rund und süßlich, leichtes Fliederaroma im Abgang;)
Von meinem Fliedersirup hat eine Flasche zu gären begonnen, zum Wegschütten fand ich es einfach schade, so probierte ich einfach mal, Essig daraus zu machen. Es klappte ganz fantastisch, ich bin begeistert von dem Geruch und Geschmack, nur die tolle Farbe hat sich leider nicht gehalten. Nächstes Jahr werden wohl "ganz aus Versehen" ein paar Flaschen mehr gären.


Montag, 10. September 2012

So ein Saftladen

So, die Zwetschken sind endlich alle verarbeitet. Einige Kilos habe ich noch in Rum eingelegt, den Rest versaftet:

 In meiner Flaschennot habe ich sogar die Pfandflaschen unseres Weinhändlers zweckentfremdet.
  Seht Ihr den Farbunterschied! Die rechte Flasche wurde im Entsafter gemacht, die linke nach folgendem Rezept: 350 g Früchte mit 0,75 l Wasser aufkochen, durch ein Sieb passieren, mit 200 g Zucker, 200 g Gelierzucker und 10 g Zitronensäure noch mal erhitzen und abfüllen. Lecker schmecken beide, die linke Variante eher smoothyartig. Das Rezept habe ich übrigens schon mit verschiedenen Früchten probiert: Bananen mit Pfirsich und Johannisbeeren, Nektarinen mit Brombeeren, Zwetschke mit Brombeeren. Besser als jeder gekaufte Multifruchtsaft, und eine gute Möglichkeit, nicht mehr ganz taufrisches Obst zu verarbeiten.
Na, dann, PROST 

Sonntag, 3. Juni 2012

Fliedersirup, oder wenn der lila Flieder wieder blüht

Dass bei uns so manche Abstrusitäten verspeist werden, ist ja schon bekannt. Nach dem Motto "if you can`t beat it, eat it" wird so manchem Unkraut, pardon Wildkraut der Garaus gemacht. Aber nun rück ich auch noch über div. Blüten her.
Heute gibt´s: Fliedersirup



Das Rezept ist ähnlich wie der Hollersirup, die Machart gleich.

6 Blütenrispen (schön abgezupft)
2 l Wasser
800 g Zucker
15 dag Zitronensäure
1/2 Biozitrone
Das Wasser mit Zucker aufkochen, abkühlen lassen, alles in ein Glas füllen und stehen lassen.
Nach ein paar Tagen abseihen und in Flaschen abfüllen. Schmeckt zitronig-frisch und duftet köstlich.
Was macht ich sonst noch aus Flieder: Fliederessenz, Fliederöl zum Einreiben. Nur das Hydrolat kann man vergessen, das riecht einfach nur scheußlich. Ach ja, ich glaube einfach so in die Vase stellen kann man Flieder auch noch;)
Bilder vom Fliederstrauch kann ich leider keine mehr einstellen, aufgrund des Schlechwetters ist er leider für heuer hin.

Freitag, 21. Oktober 2011

Erntezeit fast vorbei

Heuer hat uns die Natur überreich beschenkt. Die Freude über die ganzen Früchte nimmt bei mir im Laufe des Sommers aber immer etwas ab. Kein Wunder, bis jetzt habe ich ca. 60 kg Früchte nur zu Marmelade verarbeitet, die Säfte, Liköre, Kompotte und sonstiges noch gar nicht mitgerechnet. Und jetzt kamen noch die Kiwis dran. Ich will ja nicht meckern, aber 8! 5l Kübel (ca 40 l) waren mir dann doch zu viel. Ich hatte nach ein paar Kilos Einkoch- und Einweckware keine Lust mehr. Also habe ich rundum verschenkt.
Drei der Kübel habe ich übrigens meinem Kochsohn gebracht (mein Schlehenchutney ist bei ihm leider durchgefallen, er arbeitet an einem neuen Rezept, er ist aber bei meinen Dingen immer überkritisch)

ABER: er hat mich mit einem Kiwirezept der besonderen Art überrascht, saulecker kann ich Euch sagen.
Man nehme: kleingeschnittene Schalotten anschwitzen, Kiwischeibchen dazugeben, kurz andünsten, mit Rotwein und etwas Portwein ablöschen, ein Schuß Reisessig dazu und mit Sternanis etwas Zucker, Salz und Pfeffer würzen.. (die genaue Mengenangabe kann ich Euch leider nicht geben, er wiegt nie etwas ab, das geht alles nach ungefähr bei ihm) dann das ganze kalt werden und ziehen lassen.

Leider hatte ich meinen Fotoapparat vergessen, Ihr müßt Euch das ganze so vorstellen:
Rechteckiger Glasteller, in der Mitte eine Schale aus frittiertem Strudelteig, gefüllt mit Kiwiragout, mit Kiwis und reduziertem Balsamico dekoriert, ein Genuß für Aug und Gaumen

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Apfelessig in der Zielgeraden

 Ich habe beschlossen, dass der Apfelessig nun fertig zu sein hat. Lange genug ist er in meiner Küche rumgelungert. Jetzt wurde er nur mehr durchgefiltert. Normalerweise fülle ich ihn dann in Literflaschen, nur leider habe ich heuer keine mehr. Auch 2 Liter Petflaschen funktionieren ganz prima, leider hab ich auch keine mehr, und extra kaufen will ich nicht (versuche, Plastik zu vermeiden, wo geht). Also wird der Essig in 5 l Einmachgläser zwischengeparkt. Heuer erstmals mit Klaräpfel gemacht, ist der Essig auch ein klares, helles Wässerchen geworden. Aber sauer ist er allemal.

Die Essigmutter beware ich in einem kleinen Schraubglas, das ich mit Essig auffülle, auf. Bis zum nächsten Jahr, dann beginnt das Spiel von vorne..
Unsere Spätäpfel haben wir wie jedes Jahr zu Saft verarbeitet, es war wieder mal eine ganze Menge.
Wenn jemand Essigmutter haben möchte, ich gebe gerne davon ab (wird ohnehin immer mehr - selbe Prinzip wie Kombuchapilz oder Kefir). Schickt mir ein mail mit Eurer Adresse und Ihr bekommt einen  "Essigstarter" von mir.

Donnerstag, 29. September 2011

Schlehenlikör

Schlehen waren mir bis jetzt unbekannt. Eine Freundin brachte mir aber vor kurzem ein Fläschchen Schlehenlikör, einfach köstlich kann ich Euch sagen. Dann entdeckte ich, dass die Früchtchen ganz in meiner Nähe wachsen, also hab ich mich auf Beutezug begeben. Der Lohn nach zwei Stunden Pflückerei: eine ordentliche Schüssel voll. Sie wanderte über Nacht in den Tiefkühler, da Schlehen erst nach dem ersten Frost lecker werden. Es war zwar schon sehr kalt bei uns, aber sicher ist sicher.
Am nächsten Tag der Liköransatz: ca 300 g Beeren, etwa 150 g weißer Kandis, eine Bioorange, eine Zimtstange, zwei Kardamomkapseln und eine Vanillestange. Das ganze mit Korn aufgegossen. Jetzt muß der Gute erst mal ruhen.

Die restlichen Beeren habe ich mit kochendem Wasser übergossen, abkühlen lassen, den Sud wieder erhitzt und das ganze drei mal wiederholt. Bei jedem Mal wurde der Absud dunkler. Dann habe ich den Saft mit Gelierzucker  zu Gelee eingekocht, lecker, lecker, kann ich Euch sagen.
Zwei Gläser Chutney hab ich noch aus dem Trester, den ich durch die flotte Lotte gejagt habe, gekocht. Die Beeren bestehen nämlich großteils aus Kern und Schale. Das Chutney muß aber noch von einem Fachmann getestet und für gut befunden werden, bevor ich das Rezept preisgebe. (Fachmann = Koch-Sohnemann)

Freitag, 16. September 2011

Badezeugs

 Die Tage werden kälter, die Nächte länger - die BADEWANNENSAISON beginnt. Da wird jetzt heftig gepanscht, damit dann später geplanscht werden kann. Habe jetzt drei verschiedene Rezepte für Badebomben ausprobiert, mal sehen was draus wird. Der erste Versuch mit der gelben Bombe war nicht berauschend, der Duft war prima, nur gesprudelt hat gar nichts. Heute kommt die nächste dran, mal sehen, ob lila oder grün. Hoffentlich sprudelt es diemal mehr. Oder hat eine von Euch das ultimalive Sprudelbadebombenrezept, das Ihr mir verraten wollt - immer her damit, tut Euch keinen Zwang an (geheime Bomben dürft Ihr mailen)
Badeöl Duo magic hab ich auch noch schnell abgefüllt. Also, für die nächsten Wannenparties bin ich gerüstet.

Samstag, 13. August 2011

Apfelessig selbstgemacht


Jedes Jahr mache ich Apfelessig. Normalerweise immer im Oktober, da lassen wir unsere Lageräpfel zu Saft pressen. Heuer tragen diese Bäume leider nicht so üppig, dafür haben uns die Äpfel unseres Weißlingsbaumes (= Klarapfel) fast erschlagen (im wahrsten Sinne des Wortes). Täglich 3 - 4 Kübel Äpfel, die nicht lagerfähig sind. Täglich Apfelmus, kleingeschnippselte Äpfel zum Tiefkühlen für spätere Genüsse, täglich Pferdeäpfel (ich meine Äpfel für die Pferde) - beim Wort "Apfel" bekomme ich schon bald einen Schreikrampf. So hab ich jetzt eine Vernichtungsaktion gestartet, ca. 40 kg Äpfel sind durch den Entsafter gewandert. Das arme Ding, ein ganz gewöhnlicher Haushaltsentsafter schlug sich wacker, er lief nur etwas heiß. Die klägliche Ausbeute (Frühäpfel saften schlecht) hab ich in 3 5l Gläser gefüllt, es kamen einige Apfelreste und etwas Schaum dazu und ein paar kleine Brotkrümel (zur schnelleren Gärung). Dann wird alles luftdicht verschlossen. Normalerweise stülpe ich einen Luftballon drüber, in Ermangelung derselben mussten andere Gummidinger her. Zum Gären werden die Gläser an einen warmen Ort gestellt. Beim Gären entwickeln sich Gase, die den Ballon aufblasen, da sie nicht entweichen können. So hat man eine bessere Kontrolle, wann der Gärprozess abgeschlossen ist.
Während des Gärvorganges kann es auch schon mal vorkommen, dass der Saft ziemlich aufschäumt. Aus diesem Grund fülle ich die Gläser nie ganz voll.
Fertig vergoren wird der Apfelsaft (ich glaube, er heißt jetzt Most) durch ein feines Sieb in saubere Gläser umgefüllt.

 Jetzt kommt die gewaschene Essigmutter dazu. Sie sieht so aus wie Kombuchapilz, dürfte dasselbe Prinzip sein.

 Die Mutter kommt also dazu, das ganze wird mit einem Küchentuch oder einer Windel abgedeckt - dieses Mal nicht luftdicht, der Pilz muß atmen, und die Gläser werden in ein warmes Eckchen gestellt und für einige Wochen vergessen. Nach ein paar Wochen kann man vorsichtig kosten.


Wenn man der Meinung ist, der Essig ist fertig, wird es durch eine Filtertüte gejagt und luftdicht abgefüllt. Ist zu viel Luft in der Flasche, kann sich neue Essigmutter bilden. Je länger die Essigmutter im Essig liegt, desto sauerer wird er. Die Essigmutter wird gewaschen und in einem Glas mit Essig bis nächstes Jahr aufbewahrt. 

Samstag, 2. Juli 2011

Erntezeit

Wer jetzt in unsere Gegend kommt und etwas Blondes mit zwei Eimern durch den Urwald (ähem unseren Garten) hüpfen sieht - das bin ICH.
Ja, die Erntezeit hat begonnen. Nun bin ich bei schönem Wetter sooft es geht im Garten. Zum Himbeerernten nehme ich immer zwei Eimerchen: eines für die Schönen, eines für die Proteinhaltigen. So brauche ich sie nachher nicht mehr sortieren.  Aus den wurmfreien wird Himbeerkuchen, Himbeerjoghurt, heiße Liebe... Die proteeinhaltigen werden zu Saft und Gelee verarbeitet, natürlich abgeseiht, zuviel Protein ist ungesund:)
In den nächsten Wochen werde ich so einige Kilochen an Früchten ernten (Kreuzweh incl.). Die allerletzten sind die Quitten, bis dahin hab ich so ca. 60 Packungen Gelierzucker und ebensoviele Kilogramm Zucker für Säfte verarbeitet.
Und wenn dann alles im Keller steht - welch schöner Anblick.

Mittwoch, 22. Juni 2011

Wildkräutersalz

Erst mal ein herzliches Hallo all meinen neuen Lesern. Schön, dass Ihr da seid.

Unkrautsalz ähem ich meine Wildkräutersalz:
man nehme: was man so im Garten findet


von links nach rechts: Schafgarbe, Girsch, Gundelrebe und Spitzwegerich.
Brennessel hab ich auch dazugegeben, leider nicht fotografiert.
Aus dem Kräutergarten kamen noch dazu: Maggiekraut, Petersilie, Schnittlauch, Thymian, Oregano, Basilikum, Rosmarin und Lorbeerblatt. Die Mischung variiert, je nachdem was ich grad habe.

Das Ganze kommt nach dem Waschen in den Mixer und wird zerkleinert.
Das Salz (ca. gleiche Menge wie Kräuter) dazu und noch mal gut mixen.

Alles auf Backpapier trocknen lassen (an der Luft oder im Backrohr).
Wenn alles gut trocken ist, mixe ich alles noch mal durch, weil ich das Salz lieber ganz fein mag.
FERTIG.
ist eine Arbeit von fünf Minuten und viel besser als gekauftes.

Dienstag, 7. Juni 2011

Rosenblütengelee

So wird es gemacht: 2 Hände voll Duftrosen, 2-3 ungespritzte Zitronen in 3/4 l Rosewein 1-2 Tage im Kühlschrank durchziehen lassen,  abseihen, mit 1 Packung Gelierzucker 2:1 laut Angaben kochen (Gelierprobe nicht vergessen, dickt manchmal schwer ein)

Ich verwende immer Blüten der Hunds- oder Kartoffelrose, da ich keine stark duftenden Rosen im Garten habe (und mir diese auch zu schade zum Verkochen wären)